Schach an der Idarbachtalschule

 

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Junge Idarbachtaler Schachspieler auf Deutschlandtournee



weitere Bilder im Fotoalbum

Im kleinen, idyllisch gelegenen Friedrichroda (Thüringen) fanden auch in diesem Jahr vom 14. bis zum 17.05.2017 die Deutschen Schulschachmeisterschaften der Grundschulen statt. Und unsere 7-köpfige Mannschaft der Grundschule Idarbachtal aus Tiefenstein war mit ihrer Lehrerin Sabine Ziegler und ihrem Trainer Mario Ziegler dabei. Dieses Recht hatten sie sich in den beiden Vorrunden des Bezirks- und Landesentscheides hart erkämpft und reisten mit der Gewissheit und dem Stolz an, bereits zu den Besten zu gehören. Austragungsort war das Ahorn Berghotel, ein Dreisterne Superior Hotel, das bereits in den Vorjahren bewiesen hatte, dass es ein hervorragendes Turnierareal und auch eine großartige Hotelanlage bietet. Über 650 Spielerinnen und Spieler sowie ihre Trainer, Lehrer und Begleitpersonen reisten in das grüne Herz Deutschlands, um den Kampf um den Titel des Deutschen Schulschachmeisters in dieser Wertungsklasse auszuspielen. Das 22 Mann starke Organisationsteam der SG Blau Weiß Stadilm absolvierte diese Herausforderung bestens und bot allen Teilnehmern ein gelungenes, harmonisches Turnier. Die kleinen Strategen hatten dabei 11 Runden an drei Tagen zu absolvieren und spielten pro Runde bis zu 40 Minuten konzentriert an einer einzigen Schachpartie. Erstmals gab es in diesem Jahr neben dem Hauptturnier, an dem 70 Vierermannschaften aus ganz Deutschland teilnahmen, auch ein Duo-Turnier mit 26 Mannschaften und ein Ersatzspielerturnier mit 70 Startplätzen. Von der Grundschule Idarbachtal reisten sieben junge Schachspieler zur Deutschen Meisterschaft an und hatten gleich ihren Fanclub aus Trainer, Lehrerin, Eltern und Geschwistern mitgebracht. Somit war es möglich in allen drei Turnieren teilzunehmen. Gut vorbereitet durch zusätzliches Teamtraining in der GS Idarbachtal und im Vereinstraining der Schachfreunde Birkenfeld starteten alle erwartungsvoll ins Turnier. Am Ende des wohl anstrengendsten ersten Tages und nach bereits sechs der elf Spielrunden hatten sich die Idarbachtaler Jungs auf Platz 35 im Hauptturnier hochgespielt und lagen sowohl im Duoturnier, als auch im Ersatzspielerturnier so weit vorne, dass noch auf einen Treppchenplatz spekuliert werden konnte. Im Hauptturnier und Ersatzspielerturnier punkteten Nico Dreher, Elias Cullmann, Ryan Hanson, Patrick Ehrlich und Lysander Grimm, während Steward Giss und Adrian Schulz mit ihrer ausgefeilten Taktik auch das Duoturnier mit Bravour meisterten. Abends musste dann auch nochmal ihr Trainer Mario Ziegler im Betreuerturnier zeigen, was er so drauf hat und sich mit den anderen Trainern messen. Am zweiten Tag ging es etwas lockerer zu, geplant waren lediglich vier Spielrunden, ein Fußballturnier, ein Tischtennisturnier und ein Spieleabend. Freudig starteten alle in den Tag, doch leider verließ die Mannschaft aus Idar-Oberstein bereits während der ersten Runde ihre Glückssträhne. Der bis dahin erfolgreichste Spieler, der am Vortag bereits fünf seiner sechs Partien für die Mannschaft gewonnen hatte und musste immer wieder den Spielsaal verlassen, doch trotzdem verwandelte er die erste Partie des Tages am Ende doch noch in einen letzten Sieg. Dies war nicht nur bitter für die Mannschaft, sondern auch extrem traurig für ihn, zumal er bis dahin um den Brettmeistertitel mitgespielt hatte. Somit musste die Mannschaft am Ende des Tages einsehen, dass im Hauptturnier leider kein Blumentopf mehr zu gewinnen war und formierte sich für die letzten beiden Runden nochmal ganz neu, um im Duoturnier noch ihre Chancen auf einen Pokalplatz zu nutzen. Dies klappte auch fast, denn nur ganz knapp und punktgleich mit dem Drittplatzierten landeten die Jungs am Ende auf einem mehr als verdienten 4. Platz. Dennoch fuhren alle sehr glücklich und um einige unvergessliche Tage voller Erinnerungen bereichert nach Hause. Denn neben den Höhe- und auch Tiefpunkten der schachintensiven Zeit wurde viel gelacht und viel gespielt, egal ob Schach, Ligretto, Fußball, Tischtennis oder die Nutzung des hoteleigenen Pools und Kinos. Vielen Dank an alle Unterstützer, die den jungen Idarbachtaler Schachkids dies alles ermöglicht haben.

   

Deutschland wir kommen!


So sehen Sieger aus! Die Idarbachtaler Mannschaft mit den Betreuern Sabine und Mario und dem eigens angereisten Schulleiter Herrn Böttcher.

Die diesjährige rheinland-pfälzische Schulschachmeisterschaft brachte in 50 Mannschaften 251 Schülerinnen und Schüler aus 39 verschiedenen Schulen ans Brett. Das ist ein neuer Teilnehmerrekord. In allen Wettkampfgruppen wurde interessantes und teilweise hochwertiges Schach gezeigt. Der Schulschachentscheid war vom Gastgeber hervorragend organisiert und es gab von allen Seiten viel Lob!

Das Städtchen Hillesheim in der Vulkaneifel ist ein gutes Pflaster für Idarbachtaler Mannschaften. 2015 fand dort der Bezirksentscheid der Trierer Schulen statt, bei dem sich die damalige Auswahl der Grundschule Idarbachtal (unter anderem mit Katharina Bohrer, Emil Bleisinger und Jannis Ruhk) für den Landesentscheid qualifizierte. Das Ende ist bekannt: Vizemeisterschaft auf dem Landesentscheid und Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2015.
Zwei Jahre später war der einzige Verbliebene dieser Mannschaft Ryan Hanson, damals als Zweitklässler der jüngste Teilnehmer. Zwei Jahre später besetzte er – mittlerweile ein „alter Hase“ – wegen seiner großen Erfahrung das erste Brett mit der Aufgabe, die gegnerischen Spitzenspieler „auszubremsen“. Hinter ihm sollten Elias Cullmann, Nico Dreher, Patrick Ehrlich, Lysander Grimm und Steward Giss für die vollen Punkte sorgen. 6 Vereinsspieler, davon 4 Teilnehmer an der rheinland-pfälzischen Einzelmeisterschaft eine Woche zuvor, sind für ein Schulturnier ein bärenstarkes Team. Entsprechend optimistisch war ich, dass wir zumindest Platz 4 erreichen würden, der die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft bedeutete. Allerdings war das Feld der 16 Mannschaften sehr respektabel: Mehrere Schulen boten starke Vereinsspieler auf, allen voran die beiden Topfavoriten: Die Grundschule Schloss Ardeck Gau-Algesheim hatte mit Max Simonov (DWZ 1107) den wertungsbesten Spieler des Turniers in ihren Reihen, dahinter mit Philipp Tittelbach (DWZ 952) und Finn Trenz (DWZ 749) zwei weitere Teilnehmer der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft. Noch eindrucksvoller war die Aufstellung der Grundschule Kaiserslautern-Hohenecken: An Brett 1 der Pfalzmeister 2016 Tamir Chromey (DWZ 1051), an Brett 3 der Pfalzmeister 2017 Mirco Friedhoff (DWZ 1045), dazwischen mit Milan Schneble ein weiterer Teilnehmer der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft mit einer DWZ jenseits der 1000. Um diese Zahlen richtig einzuordnen: Es gibt im Schachbund Rheinland-Pfalz insgesamt nur 23 Kinder unter 11 Jahren mit einer DWZ über 1000.


Relaxen zwischen den anstrengenden Runden (von links nach rechts): Adrian, Patrick, Elias, Lysander, Steward (mit Maskottchen Chessy)

In der ersten Runde trafen wir auf die 1. Mannschaft der Bilingualen Montessori-Grundschule (BMGS) Ingelheim. 4 Spieler ohne DWZ, also die Gelegenheit, Ryan noch „auf der Ersatzbank“ zu lassen und die Auswechselspieler zum Einsatz zu bringen, da es in den späteren Runden gegen stärkere Gegner vielleicht keine Gelegenheit mehr dazu geben würde. Das ernüchternde Ergebnis: 2:2. Dass dieses Resultat gar nicht so schlecht war und Ingelheim nach starkem Turnier auf dem 7. Platz landen würde, konnten wir zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht wissen. Zumindest waren wir damit vorerst den Spitzenteams aus dem Weg gegangen. In Runde 2 wurde – immer noch ohne Ryan – die Grundschule Gödenroth mit 4:0 geschlagen, ehe es zum ersten Kräftemessen mit einem der Favoriten kam, nämlich der Mannschaft aus Gau-Algesheim. Erstmals setzte ich die ersten 4 Bretter ein und das Ergebnis war in Ordnung. Zwar verloren Ryan und Elias gegen die gegnerischen Spitzenbretter, aber Nico und Patrick glichen zum 2:2 aus. Die letzte Runde vor der Mittagspause bescherte uns die 2. Mannschaft der BMGS Ingelheim. Wieder sprang nur ein 2:2 heraus, und auch das nur im allerletzten Moment. Es stand relativ schnell 1:2 aus unserer Sicht, so dass Elias die letzte Partie gegen seine stark aufspielende Gegnerin Anna Terasawa gewinnen musste. Eines der Bilder, die mir aus diesem Turnier am eindrücklichsten im Gedächtnis geblieben sind, zeigt zwei Kinder, die unter den gebannten Blicken der Mannschaftskameraden und Betreuer verbissen um den entscheidenden Punkt kämpfen. Elias hatte das bessere Ende für sich: Nach einer nervenaufreibenden Zeitnotschlacht glich er zum 2:2 aus und hielt uns im Turnier. Eine Niederlage zu diesem Zeitpunkt hätte wohl bereits das Ende der Träume von der Qualifikation bedeutet.


Schlüsselpartie der 4. Runde: Elias mit dem entscheidenden Punkt

Ein sehr mühsames Turnier bis zu diesem Zeitpunkt! Es war klar, dass aus den letzten drei Runden mindestens 4 Punkte erzielt werden mussten. Der erste Schritt gelang eindrucksvoll durch ein 4:0 gegen die Theodor Heuss-Grundschule Ingelheim. Es kam, wie es kommen musste: In Runde 6 stand das zweite Spitzenspiel gegen Hohenecken an. An einen Punktgewinn wagte ich kaum zu denken, aber zumindest eine knappe Niederlage musste her, um das bis dahin gute Brettpunkteverhältnis nicht zu ruinieren. Dieses Minimalziel wurde erreicht: Patrick, der ein bärenstarkes Turnier spielte und am Ende 5,5 Punkte aus 6 Runden verbuchte, besiegte am 4. Brett Nico Vongerichten, Elias rettete gegen Milan Schneble ein Remis. Vor dem letzten Durchgang lagen wir dennoch nur auf Platz 5. Die entscheidende Schlussrundenpaarung wurde gegen die BGS Bendorf ausgetragen, wie wir mit vier Vereinsspielern besetzt. In so einem Moment ist es kein Vergnügen, als Trainer eine Mannschaft aufstellen zu müssen. Wen setzt man in diesem „Endspiel“ ein? Wer ist am besten drauf? Spielen wollten natürlich alle – die Kinder hatten sich sogar in der Pause vor der Schlussrunde noch einmal mit Taktikaufgaben für das große Finale eingestimmt! Letztlich entschied ich mich für die Stammmannschaft, obwohl ich mit Steward, der als Ersatzspieler seine beiden Partien gewonnen hatte, eine sehr gute Alternative hatte. Ryan blieb also am Spitzenbrett, wenngleich er mit zuvor drei Niederlagen ein schweres Turnier durchzustehen hatte.


„Finale“ um die Qualifikation: Idarbachtal gegen Bendorf, 7. Runde

Falls irgendjemand der Meinung sein sollte, Schulschach sein kein Sport, dann sollte er sich einmal eine solche Schlussrunde anschauen, wenn noch 8 Mannschaften um Titel, Pokale und Qualifikationen kämpfen. Die Spannung war mit Händen zu greifen! Schon in einer früheren Runde waren zwei der Mannschaftsbetreuer vom Schiedsrichter aus dem Raum verwiesen worden, auch in der letzten Runde gab es noch einmal Diskussionen, wie ich am Rande mitbekam. Aber wirklich nur am Rande, denn natürlich konzentrierte ich mich auf Tisch 4, wo acht junge Spieler leidenschaftlich um den Platz auf der Deutschen Meisterschaft kämpften. Und manchmal gibt es im Schach das große Happy End. Ausgerechnet Ryan brachte uns gegen den deutlich DWZ-stärkeren Ennio Klar in Führung. Das zweite Bild, an das ich mich lebhaft erinnere, ist ein strahlender Ryan, der nach dem Matt den Daumen in die Höhe reckt. Den zweiten Punkt holte Nico Dreher, der erneut ein großartiges Turnier spielte und mit 6 Punkten aus 7 Partien das beste Einzelergebnis unserer Mannschaft erzielte. Beim Stand von 2:0 boten Elias und Patrick sofort Remis an, um den Mannschaftssieg abzusichern. Auch solch ein mannschaftsdienliches Verhalten, das ohne jedes Zutun von meiner Seite wie selbstverständlich gezeigt wurde, ist im Grundschulalter keineswegs selbstverständlich.
Mit diesem 3:1 hatten wir das Unsere getan, danach hieß es warten. Ein Platz auf dem „Treppchen“ war ebenso noch möglich wie der bittere 5. Platz. Am Ende wurden wir Vierte – Punktlandung! Hohenecken holte sich mit 12:2 Punkten den Titel, dass dahinter 6 Mannschaften nur durch 2 Punkte getrennt platziert waren, zeigt die Ausgeglichenheit des Turniers. Ich bin stolz auf unsere Jugendspieler, die sich in diesem starken Feld durchgebissen haben und sich von den Rückschlägen nicht beeindrucken ließen. Im Mai findet im thüringischen Friedrichroda die deutsche Schulschachmeisterschaft statt – und die Grundschule Idarbachtal ist dabei!
In der Wettkampfgruppe der Grundschulen kann jedes Bundesland wie in jedem Jahr vier Teams zur Deutschen Meisterschaft schicken. Der Kampf um diese vier Plätze verlief sehr spannend. Am Ende schafften die Grundschulen Hohenecken Kaiserslautern (Pfalz), Gau-Algesheim (Rheinhessen), Rodt (Trier) und Idarbachtal (Trier) es sich die Qualifikationsplätze zu sichern. Landesmeister wurde also die Grundschule Hohenecken Kaiserslautern.
Alle Einzelergebnisse auf dem Rheinland-Pfälzischen Bildungsserver
Kurzer Bericht über das Turnier auf der Seite des Schulschachreferenten Bernd Mallmann

   

Schach-Prinzen fahren zur Landesmeisterschaft
An der GS Idarbachtal fand der Bezirksentscheid im Schulschach statt
01.02.2017


Volle Konzentration am Brett hieß es beim Bezirksentscheid im Schulschach.

Am vergangenen Samstag fand in der Grundschule Idarbachtal der Bezirksentscheid der diesjährigen Schulschachmeisterschaften Rheinland-Pfalz statt. In der Wettkampfgruppe der Grundschulen traten im Bezirk Trier 27 Mannschaften mit insgesamt 140 Teilnehmern an. Die vier besten Teams nehmen an den Landesmeisterschaften teil, die im März in Hillesheim ausgetragen werden. Die GS Idarbachtal ist eine von vier zertifizierten Schachschulen im Land. Schachspielen gehört hier seit vielen Jahren zum Schulalltag, es gibt eine Profilklasse Schach, es gibt Schachpausen, auf dem Schulhof sind zwei große Schachfelder angelegt und mit entsprechenden Spielfiguren ausgestattet. Ausgangspunkt für diese Entwicklung war die Idee von Lehrerin Sabine Ziegler, Schüler, die Probleme im Fach Mathematik hatten, mit Schachspielen zu fördern. „Sie sollten wieder Spaß am logischen Denken bekommen, dafür bietet Schach gute Voraussetzungen“, so Ziegler. Das funktionierte so gut, dass nach den ersten Lernerfolgen auch andere Schüler Interesse am Schachspielen zeigten. Eine Schach-AG wurde eingerichtet, weitere Aktivitäten kamen dazu und 2016 erfolgte dann die Zertifizierung als Schachschule. „Die Kinder sind mit einer Riesenbegeisterung dabei“, freut sich Sabine Ziegler über die positive Resonanz auf dieses besondere Angebot. Der neue Schulleiter Veith Böttcher, seit August 2016 Rektor an der Idarbachtalschule, unterstützt die zahlreichen Maßnahmen rund um das Schachspiel. „Als die Anfrage kam, den Bezirksentscheid hier bei uns durchzuführen, waren wir sofort dabei“, so Böttcher. Die Schule stellt die Räume und das Personal, „das komplette Kollegium ist da und der Förderverein kümmert sich um die Verköstigung.“ Das benötigte Material kommt vom Schachverband, der auch die Organisation übernimmt. Bernd Mallmann, Schulschachreferent bei der Schachjugend Rheinland-Pfalz, leitet das Turnier. Nach den insgesamt zu spielenden sieben Runden kann sich das Ergebnis für die Idar-Obersteiner, die mit fünf Teams vertreten waren, sehen lassen. Die 1. Mannschaft, die Idarbachtaler Prinzen, belegt im Gesamtklassement den zweiten Platz, nur einen Punkt hinter den Erstplatzierten aus Mertesdorf. Damit hat sich das Team für die Teilnahme an den Landesmeisterschaften qualifiziert. Fast wäre dies auch den Idarbachtaler Chessys gelungen. Sie landeten mit einem Punkt Rückstand auf den Viertplatzierten auf Rang fünf und verpassten die Qualifikation nur denkbar knapp. Die Idarbachtaler Springer sammelten beim Bezirksentscheid ihre erste Turniererfahrung und landeten auf einem respektablen elften Platz. Auf Rang 17 schafften es die Idarbachtaler Wilden Jungs und Platz 27 belegten die Idarbachtaler Schachmädels. Das reine Mädchenteam wird von der aktuellen Rheinland-Pfalz-Meisterin Katharina Bohrer – einer ehemaligen Schülerin der GS Idarbachtal – unterstützt und geleitet, musste aber bei dem Turnier auf zwei erkrankte Stammspielerinnen verzichten. zu finden unter: http://www.idar-oberstein.de/rat-verwaltung/stadtverwaltung/pressearchiv/details/2017/2/1/schach-prinzen-fahren-zur-landesmeisterschaft/

   

12. Jugendturnier Idar-Oberstein
siehe auch auf den Seiten der Schachfreunde Birkenfeld
http://www.sf-bir.de/?p=5891

Beim diesjährigen 12. Jugendschachturniers in Idar-Oberstein am 4. Dezember 2016 waren wieder zahlreiche Idarbachtaler Jungs und Mädchen dabei, die dort auch bekannte Gesichter aus den vergangenen Schuljahrgängen antrafen und deren schachliche Weiterentwicklung begutachten konnten. Das Turnier ist nach wie vor erstklassig organisiert durch die Verantwortlichen des SC Idar-Oberstein (vor allem Hans-Jürgen und Maximilian Klein) und das engagierte Team des Jugendamtes. Alle Kinder erhalten Preise und 2016 spielte sogar das Wetter mit. Bei den insgesamt 14 Grundschülern, kamen 9 Jungs und die mutige Zweitklässlerin Antaris Lofi aus der GS Idarbachtal und konnten so insgesamt 3 Mannschaften in die Schlusswertung mit einbringen. Insgesamt waren 40 Teilnehmern aus 13 verschiedenen Schulen von Grund- bis Berufsschule aus der Region angereist, um sich in 6 Wertungsklassen von U8 bis 16+ und einer zusätzlichen Damen- und Mannschaftswertung um zahlreiche Sachpreise und 24 Pokale auf dem Schachfeld zu duellieren.


Blick in den Turniersaal in der Heidensteilhalle
Viele der Kinder sammelten hier ihre ersten schachlichen Erfahrungen, so wie z.B. Felix Shilinski, Ivan Venegas Reinganz und Antaris Lofi, die als Zweitklässler zu den jüngsten Teilnehmern überhaupt zählten und zusätzlich (außer Ivan) ihr allererstes Schachturnier bestritten. Ivan konnte am Ende einen Sieg und immerhin 3 unentschiedene Spiele vorweisen und war somit mit tollen 2,5 Punkten Bester der Altersklasse U8.


Ivan Venegas Reinganz stolz mit seinem riesigen Pokal nebst Buchpreis und Urkunde

Besonders stark von unseren Grundschülern vertreten war die U10, die von Elias Cullmann mit sagenhaften 4,5 Punkten dominiert und gewonnen wurde. Dicht dahinter folgten Patrick Ehrlich und Ryan Hanson mit tollen 4 Punkten, ganz knapp vor Lysander Grimm, Julian Steinbach und Nico Dreher mit immer noch für Grundschulkinder tollen 3 Siegen und je einem Remis.


Auch wenn es gegen den Gesamtsieger (mit 7 von 7 gewonnen Partien) Aidan Philippi noch nicht ganz reichte, spielte Elias Cullmann ruhig und konzentriert eine tolle Partie gegen ihn und insgesamt ein herausragendes Turnier.

Gerade diese tollen Ergebnisse unserer sechs Spitzenspieler sorgten dafür, dass total überraschend tatsächlich auch eine Grundschule in der Mannschaftswertung einen Treppchenplatz erhaschen konnte. So erspielten Elias Cullmann, Patrick Ehrlich und Ryan Hanson gemeinsam fantastische 12,5 Punkte und konnten punktgleich mit dem Gymnasium Birkenfeld, die jedoch eine minimal bessere Feinwertung besaßen, den Pokal des Drittplazierten mit nach Hause nehmen. Auf Platz 1 war das Heinzenwies Gymnasium zu finden, deren Spieler überwiegend aus unseren Ehemaligen bestehen und so den “Kleinen“ zeigen konnten, wo auch sie vielleicht in einigen Jahren schachlich stehen werden.


Ein gewohntes Bild: Viele Idarbachtaler mit zahlreichen Preisen und Pokalen.
Insgesamt war es wie immer ein schöner Tag mit vielen Preisen. Wir freuen uns bereits auf die 13. Ausgabe 2017.
Hier die Abschlusstabelle des Turniers: http://www.sf-bir.de/wp-content/uploads/Tabelle-Idar-Oberstein-2016.pdf

   

Licht und Schatten beim Schulschach-Landesentscheid

Das Mannschaftsfoto mit Lehrerin und Trainer (von links nach rechts): Sabine Ziegler, Nico Dreher, Patrick Ehrlich, Valentina Alexova, Elias Cullmann, Etienne Preuße, Mario Ziegler. Es fehlt Ryan Hanson.

Der diesjährige Landesentscheid der rheinland-pfälzischen Schulschachmannschaften fand am 12. März am Stefan-George-Gymnasium in Bingen statt. In 6 Wertungsklassen kämpften zahlreiche junge Schachspieler und -spielerinnen um Pokale und Urkunden sowie um die Qualifikation zur Deutschen Schulschachmeisterschaft. Hierfür war in allen Klassen der 1. oder 2. Platz notwendig, lediglich bei den Grundschulen gab es vier Qualifikationsplätze. Ich konzentriere mich in meinem Bericht auf die Birkenfelder Spieler, von denen etliche in der Mannschaft des Gymnasiums an der Heinzenwies (Idar-Oberstein) und der Grundschule Idarbachtal (Tiefenstein) an den Start gingen.


Valentina, Ryan, Elias und Nico (von links nach rechts) im Wettkampf gegen den späteren Meister Wasserliesch

In der Wettkampfgruppe IV (Klassenstufen 5 und 6) zählte das Gymnasium an der Heinzenwies in der Aufstellung Niklas Leyendecker, Katharina Bohrer, Emil Bleisinger (alle SFB), Simon Rommelfanger (SC Idar-Oberstein), Jannis Ruhk und Leonie Jung zu den Mitfavoriten, hatte allerdings starke Konkurrenz. Leider lief bei den Idar-Obersteinern an diesem Tag nicht alles nach Plan, wofür Niklas eine ebenso verblüffende wie vermutlich zutreffende Erklärung fand: Mittlerweile sind er und Katharina so sehr die langen Partien gewöhnt, dass sie bei der „Sprintdistanz“ von 20 Minuten Bedenkzeit, mit der in Bingen gespielt wurde, nicht gut zurecht kamen. Niklas‘ Ergebnis von 2/7 am Spitzenbrett stellte ihn selbst denn auch überhaupt nicht zufrieden, wobei seine Gegner auch teilweise sehr gutes Niveau hatten. Auch Katharinas 4/7 an Brett 2 sind – gemessen an ihren sonstigen Ergebnissen – nur Durchschnitt. Emil war mit 4/6 an Brett 3 der prozentual beste Punktesammler der Mannschaft, Jannis – der mittlerweile regelmäßig in Birkenfeld mittrainiert – kam nur einmal zum Einsatz, verbuchte dabei aber einen schnellen Sieg. In der Abschlusstabelle belegte das Gymnasium an der Heinzenwies mit 8:6 Punkten Platz 4.


Spielte ein hervorragendes Turnier: Elias Cullmann

Etwas unglücklich verlief das Turnier für die Grundschule Idarbachtal: Am Ende wurden wir Fünfter, was bei vier Qualifikationsplätzen natürlich der undankbarste Platz des Turniers ist. Aber mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, wir konnten gegen die überwiegend mit Vereinsspielern besetzten gegnerischen Mannschaften gut mithalten und letztlich ebenfalls 8:6 Punkte erspielen. Bedenkt man die Tatsache, dass im Vergleich zum letzten Jahr alle vier Stammspieler die Grundschule verlassen haben (eben genau die erwähnten Katharina, Emil, Jannis und Leonie!), kann man sich vorstellen, wie groß die Anstrengungen waren, eine völlig neue Mannschaft aufzubauen. Der große Vorteil ist, dass diese Mannschaft in nahezu unveränderter Besetzung auch noch 2017 wird antreten können, so dass wir im nächsten Jahr wohl zu den Favoriten zählen werden. In Bingen vertraten Ryan Hanson aus unserer 5. Mannschaft sowie die drei Nachwuchsspieler Patrick Ehrlich, Elias Cullmann und Nico Dreher, die regelmäßig an unserem Vereinstraining teilnehmen, die Birkenfelder Farben. Komplettiert wurde das Team durch Valentina Alexova und Etienne Preuße. Besonders erfolgreich spielte Elias Cullmann mit bärenstarken 6 Punkten aus 7 Partien. Die Schachfreunde Birkenfeld freuen sich schon auf die Ergebnisse der talentierten Jugendspieler in den kommenden Jahren.

   

GS Idarbachtal mit dem Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ geehrt

Schach verbessert die Konzentrationsfähigkeit von Kindern und fördert ihre geistige Entwicklung. Diese Erkenntnis, die bereits vor 9 Jahren durch eine Studie an Trierer Schulen gewonnen wurde, veranlasste die Grundschule Idarbachtal im Jahre 2011, das Schachspiel zu fördern. Durch die Initiative der Lehrerin Sabine Ziegler (früher Staub) und unterstützt von der langjährigen Schulleiterin Susanne Bill wurden zahlreiche Aktivitäten rund um das Schachspiel in den Schulalltag integriert. Über Schachpartnerklassen, Schachpausen, Angebote im Ganztagsbetrieb bis hin zur Profilklasse Schach (Einschulung 2013/14) haben bisher hunderte Kinder das Spiel erlernt und teilweise mit viel Freude, Engagement und auch großen Erfolgen zu ihrem Hobby gemacht. So konnte 2015 eine Mannschaft aus drei Jungs und drei Mädchen die GS Idarbachtal bei den Deutschen Schulschach-meisterschaften in Friedrichroda vertreten. Die aktuelle Pfalzmeisterin Katharina Bohrer hat an dieser Schule ihre ersten Schachfiguren in den Händen gehalten und seither viele Schachpokale angehäuft und sich in den rheinpfälzischen Jugendkader gespielt. Nicht zuletzt profitieren auch die umliegenden Schachvereine durch das große Interesse und auch das Talent vieler Tiefensteiner Kinder und konnten motivierte, aktive, junge Schachspieler in ihren Reihen begrüßen. Ebenso tragen diese auch für eine positive Entwicklung bei, indem der SC Idar-Oberstein und die SF Birkenfeld sich personell und materiell an der Ausrichtung der Schulschachturniere beteiligten. Auch der Förderverein der Schule hat immer wieder finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um Material anschaffen zu können oder Busfahrten zu großen Turnieren zu unterstützen. Nicht zuletzt sind für die zunehmenden Erfolge der letzten Jahre neben engagierten Schachlehrern, wie das Ehepaar Dr. Mario und Sabine Ziegler, auch aktive Eltern, die gerne ihre Kinder zu Turnieren quer durchs Land begleiten unverzichtbar.
Diese tolle Entwicklung an der GS Idarbachtal hat nun auch den Deutschen Schachbund in der Art beeindruckt, dass der Grundschule im Rahmen einer Feierstunde am 29.1.2016 die Auszeichnung „Deutsche Schachschule“ verliehen wurde. Zum Auftakt zeigte die Flötengruppe ihr Können und trug zu einer festlichen Einstimmung bei bevor Frau Rieth die anwesenden Gäste begrüßte. Für den schachlichen Rahmen sorgte die Schachklasse, die gleich mehrere Programmpunkte einstudiert hatte, so zeigten sie mit selbst gemalten Bildern und kurzen Statements was ihnen am Schachspiel besonders gefiel, berichteten über die Eindrücke auf dem diesjährigen Bezirksentscheid in Kasel, bei dem die GS Idarbachtal wieder mit drei Mannschaften vertreten war, und präsentierten zu guter Letzt ein einstudiertes Lied zu diesem königlichen Spiel. Nach einigen netten Worten von Herrn Schweizer vom örtlichen Jugendamt, der selbst in seiner Familie das schachliche Wirken der GS Idarbachtal mitverfolgen konnte, präsentierten die Kinder aus den drei ersten Klassen den Schulrap „Das rockt“. Und es rockte wirklich, als Herr Bastian, amtierender Präsident des Deutschen Schachbundes und Vizepräsident der FIDE die Schule, die ambitionierten Schachlehrer und motivierten Schülerinnen und Schüler lobte. Die GS Idarbachtal konnte das Schachspiel nicht nur in ihren Schulalltag einfließen lassen, sondern auch soweit in der Institution und der Region vernetzen, dass der Schule für die Dauer von 5 Jahren das Qualitätssiegel Schulschach zuerkannt wurde. Gemeinsam mit dem Personalrat bedankte sich Frau Rieth bei allen an diesem Erfolg beteiligten Personen und Institutionen bevor die Flötengruppe den feierlichen Rahmen schloss.

https://www.deutsche-schachjugend.de/service/auszeichnung-und-foerderung/qualitaetssiegel/deutsche-schachschule-ein-guetesiegel-der-dsj/

   

Die große Schachbühne - Idarbachtaler Grundschüler auf der Deutschen Meisterschaft
siehe auch http://dsm.blau-weiss-stadtilm.de

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Wir waren dabei! Wir waren auf der Deutschen Meisterschaft im Schulschach - nicht viele Spieler können von sich behaupten, sich für die höchsten Schulschachebene qualifiziert zu haben. Die sechs bis dahin bereits erfolgreichen jungen Schachspieler Katharina Bohrer, Emil Bleisinger, Jannis Ruhk, Leonie Jung aus der vierten Klasse, Valentina Alexova aus der dritten Klasse und Ryan Hanson aus der zweiten Klasse waren dabei, als es am Sonntag, dem 26. April 2015 Richtung Thüringen ging um bei bei der diesjährigen Deutschen Schulschachmeisterschaft in Friedrichroda dabei zu sein. Begleitet wurden die motivierten jungen Talente von ihrer Lehrerin Sabine Ziegler, dem Trainer Mario Ziegler, vielen interessierten Eltern und sogar Geschwistern. Keiner wollte sich dieses Ereignis entgehen lassen. Das Gleiche dachten sich auch 65 weitere Mannschaften mit insgesamt 349 schachspielender Grundschüler und ca. 260 Betreuer, Trainer und Eltern aus ganz Deutschland. Zur offiziellen Eröffnung und der Startpartie wurden die Schachspieler vom MDR live begleitet, während das mehrköpfige Medienteam während des kompletten Turniers brandaktuelle Berichte, Ergebnisse und Fotos auf der eigens eingerichteten Internetseite veröffentlichte.
An insgesamt drei Spieltagen wurden in neun jeweils 1stündigen Schachpartien um Titel, Pokale und Preise gekämpft. Die Idarbachtaler kamen dabei recht schnell ins Schwitzen, denn 49 Mannschaften konnten mit aktiven Vereinsspielern aufwarten, die bereits in mehrstündigen Vereinspartien geübt sind und eine DWZ (Deutsche Wertungszahl für die Spielleistung) aufweisen konnten. Diese lag vereinzelt bereits über 1000 bis zu 1619 am Spitzenbrett, was bereits eine recht hohe Spielstärke belegt. Alles in Allem ist das schachliche Können der jungen Teilnehmer um mindestens eine Klasse stärker als auf Bundeslandebene, wo die Idarbachtaler Spieler den Vizemeister-Titel abräumen konnten. Aber auf der Deutschen Meisterschaft waren Trainer, Betreuer und Eltern mehr als einmal beeindruckt von der Selbstverständlichkeit, mit der die besten Züge aufs Brett gezaubert wurden, und das nicht nur an den Spitzenbrettern. Doch auch davor schreckten die Idarbachtaler Jungs und Mädels nicht zurück und gaben ihr Bestes - so konnten die vier Spieler im Hauptturnier am Ende der Meisterschaft jeweils 4,5 von 9 Punkten vorweisen und das ganz ohne Vereinserfahrung. Somit erreichte die Mannschaft der Grundschule Idarbachtal den 6. Platz in der Sonderwertung für DWZ-lose Mannschaften. Der somit am Ende resultierende Platz 42 in der Gesamtwertung ist dennoch sehr respektabel, wenn man die oben genannten Umstände berücksichtigt.

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Doch nicht nur beim Schachspielen, sondern auch in anderen Bereichen konnten die Grundschüler punkten, so erreichten die Jungs in einer gemischten Rheinland-Pfalz-Fußballmannschaft mit jeweils zwei Kindern aus der Astrid-Lindgren-Grundschule in Ludwigshafen und der Grundschule aus Ellerstadt immerhin das Achtelfinale. Die beiden Mädchen Katharina Bohrer und Leonie Jung bildeten ein gut harmonierendes Tandem-Team und schnitten im Tandemturnier noch nach dem anstrengenden 2. Spieltag als zweitbestes Mädchentandem ab. Selbst die Betreuer wurden nicht verschont und die teils starken Trainer mit einer DWZ von bis zu 2300 traten am letzten Abend in einem Blitzturnier gegeneinander an. Eine Hotelrallye bereitet auch den mitgereisten Geschwistern große Freude, so dass von der Grundschule Idarbachtal sogar zwei Teams antreten konnten und sich eine Stunde lang über das Ahorn Berghotel, knifflige Schachfragen, rund um die Deutsche Meisterschaft und Interessantes zum Ort Friedrichroda den Kopf zerbrachen bzw. Informationen sammelten. Und neben dem vom SG Stadtilm organisierten Rahmenprogramm hat auch das Hotel selbst einiges zu bieten: Schwimmbad, eigenes Kino, Wii-Lounge, Indoorspielplatz, Spielplatz und Soccerplatz.

Für die Mannschaft der Grundschule Idarbachtal war es ein in jeder Hinsicht überwältigendes Erlebnis.
   

Als Grundschüler nach Wörth und als Vize-Landesmeister zurück nach Idar-Oberstein
In dieser Schulschach-Saison hatten sich insgesamt 27 Kinder der Grundschule Idarbachtal bei einem schulinternen 2tägigen Schachturnier im November für die Bezirksmeisterschaft qualifiziert. Am 31. Januar 2015 war es dann soweit. Die Kinder, Eltern und Betreuer der Grundschule machten sich mit einem Bus auf in Richtung Hillesheim um dort mit vier Mannschaften ihr Schachkönnen unter Beweis zu stellen. In diesem Jahr waren insgesamt 29 Mannschaften am Turniertag vor Ort und kämpften um die besten Plätze und eine Qualifikation zum Landesentscheid. Trotz einigen krankheitsbedingten Ausfällen gelang es den großen Jungs aus der 3. und 4. Klasse mit ihrer Mannschaft drei Siege zu erringen und auf dem 20. Platz zu landen. Den ganz jungen Schachspielern (7 und 8 Jahre alt) aus der Schachklasse von Frau Ziegler gelang mit drei Siegen und einem Unentschieden schon der 16. Platz und die Mädchenmannschaft unterstützt durch zwei Jungs schafften es mit drei Siegen und zwei Unentschieden auf den 11. Platz. Fast unschlagbar war jedoch die 1. Mannschaft aus den allerbesten Schachspielerinnen und Schachspielern der Grundschule, die in der Aufstellung Katharina Bohrer, Emil Bleisinger, Jannis Ruhk (jeweils 4. Klasse), Valentina Alexova (3. Klasse) und Ryan Hanson (2. Klasse), der ganz kurzfristig für eine andere Spielerin eingesprungen war mit fünf Siegen auf den 3. Platz und erhielten neben dem in den letzten Jahren knapp verpassten Pokal auch die Qualifikation für den Landesentscheid. Die Freude war riesig und es wurde umso fleißiger und motivierter weitertrainiert. So kam einmal die Woche der Kadertrainer und Oberligaspieler Dr. Mario Ziegler (auch Vizepräsident des Saarländischen Schachverbandes) um mit den Idarbachtalern Schachkindern zu üben, zu spielen und weitere Tricks zu lernen. Schließlich war es diesen Samstag, am 14. März 2015 soweit. Die Jungs und Mädchen der Grundschule Idarbachtal machten sich früh morgens auf den Weg um gegen 10 Uhr in Wörth auf der Landesmeisterschaft im Schulschach zu starten. Dort gab es ein Widersehen mit einigen ehemaligen Idarbachtalern, die nun das Heinzenwies Gymnasium in Wörth vertraten und am Ende des Tages einen guten 4. Platz ihr eigen nannten. Die Grundschüler dagegen kämpften schwer gegen die beiden Trierer Mannschaften GS Tarforst und die Listigen Lissendorfer, die sie auf dem Bezirksentscheid schon auf den 3. Platz verwiesen und auch aus den andern Bezirken war starke Konkurrenz angereist. So konnte die GS Idarbachtal den mit Abstand führenden Ludwigshafenern immerhin ein Unentschieden abluchsen, die am Ende des Tages mit 5 Siegen und 2 Unentschieden verdient den Landesmeistertitel mitnahmen. Kein Wunder, denn alle fünf Grundschüler aus Ludwigshafen spielen bereits in Schachvereinen und haben dort über Mannschafts- und Einzelturniere bereits gute DWZ (deutsche Wertungszahl) erspielt. Im Gegensatz dazu kann keiner der Idarbachtaler Grundschüler eine DWZ vorzeigen und doch verwiesen sie am Samstag auch andere Mannschaften mit Vereinsspielern auf die nachfolgenden Plätze. So standen die jungen Schachtalente nach einem grandiosen Sieg in der vorletzten Runde auf Platz 3. Doch in der letzten Runde kann noch viel passieren, so musste auch die GS Tarforst - die Sieger des Trierer Bezirksentscheids - schmerzvoll feststellen, dass anstatt einer möglichen Qualifikation durch eine Runde am Ende eben doch nur der 7. Platz erreicht wurde. Die auf dem Bezirksentscheid zweitplazierten listigen Lissendorfer erreichten die Qualifikation zur deutschen Schulschach-Meisterschaft auf einem guten dritten Platz punktgleich mit den Idarbachtaler, die jedoch mit einer besseren Performanz schließlich den Silberpokal und den Titel des Landes-Vize-Meisters mit nach Idar-Oberstein brachten. Insgesamt viermal bezwangen die jungen Schachtalente ihre Gegner an diesem Tag, zweimal konnten sie mit einem Unentschieden gegen Ludwigshafen (Platz 1) und Lissendorf (Platz 3) halten und nur eine einzige Runde verloren die Idarbachtaler Grundschüler gegen Tarforst Trier, für die es am Ende leider dennoch nicht reichte. Insgesamt ein anstrengender, erlebnisreicher und siegreicher Tag für unser Idarbachtaler und nun geht es in knapp vier Wochen zur viertägigen Deutschen Meisterschaft im Schulschach. Vom 26. bis zum 29. April kämpfen unsere sechs jungen Talente Katharina Bohrer, Emil Bleisinger, Jannis Ruhk, Leonie Jung, Valentina Alexova und Ryan Hanson gegen die besten Mannschaften Deutschlands um Pokale und einen wichtigen Titel. Doch bei allem Sportsgeist werden die sechs mit ihren Eltern und dem Betreuerehepaar Ziegler sicher auch jede Menge Spaß und einige unvergessliche Tage in Friedrichroda in Thüringen genießen.

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Zu Fasnacht ist auch ein Schachturnier bunt und lustig

Am 4. Februar 2015 fand das diesjährige Fasnachtsturnier im Mehrgenerationenhaus in Nonnweiler zum zweiten Mal statt und auch diesmal konnte man wieder zahlreiche junge SchachspielerInnen der Grundschule Idarbachtal dort antreffen. Insgesamt hatte dieses großartige Turnier in diesem Jahr 28 Teilnehmer. Die 17 Kinder brachten dabei die 11 mutigen Erwachsenen ganz schön ins Schwitzen, da als kleiner Fasnachtsscherz die Kinder den Erwachsenen bereits vor Partiebeginn die Dame und einen beliebigen Turm rauben durften. Und so gelang es Duong Nguyen aus Hermeskeil, Emil Bleisinger und Katharina Bohrer von der GS Idarbachtal tatsächlich auch gegen erfahrene Turnier-Schachspieler zu punkten. Doch auch sonst zeigten die fünf angereisten Idarbachtaler in fünf spannenden Runden ihr Können. Der Ninja Simon Rommelfanger, ein ehemaliger Idarbachtaler, erreichte genau wie die beiden als Pippi Langstrumpf verkleideten Mädchen aus der 2. Klasse Sophia Boschmann und Johanna Heich jeweils 2 Punkte. Das Gespenst Etienne Preuße (2. Kl.) und das Kätzchen Katharina Bohrer (4. Kl.) spielten genauso gut wie ihre Lehrerin Sabine Ziegler und sie erreichten jeweils 3 Punkte. Nur Emil Bleisinger gelang es sich ganz bis zur Spitze durchzusetzen und er schaffte mit hervorragenden 4 von 5 Punkten den vierten Platz in der Gesamtwertung und den zweiten in der Kinderwertung punktgleich mit dem Vizepräsident des Saarländischen Schachbundes und Schachtrainer seiner Schule Mario Ziegler. Wie bei jedem Turnier in Nonnweiler hagelte es am Ende Preise für alle und keiner ging leer aus.

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Kleine Schachspieler mit großen Erfolgen

Die Grundschüler der Idarbachtalschule in Tiefenstein zeigen auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll, dass bereits kleine Leute große Erfolge beim Schachspielen erreichen können.


Am Mittwoch dem 12. und 19. November 2014 fand das diesjährige schulinterne Schachturnier statt, das den Kinder jedes Jahr die Möglichkeit bietet Turniererfahrung zu sammeln. Aufgrund der großen Teilnahme im letzten Jahr wurden in diesem gleich zwei Turniertage vorgesehen. Am 12.11.14 traten 21 Ganztagsschüler gegeneinander an, darunter fanden sich Kinder von der ersten bis zur vierten Klassenstufe, die mit viel Freude und Ehrgeiz in das 5rundige Turnier starteten. Am Ende eines dreistündigen Wechselbads der Gefühle waren schließlich die Besten der Besten ermittelt worden. Gewonnen hat das Turnier der Viertklässler Emil Bleisinger, der alle Partien problemlos gewinnen konnte und Zweiter wurde der Zweitklässler Rubén Strack aus der Schachklasse. Die im letzten Jahr als Pilotprojekt gegründete Schachklasse integriert unter der Leitung von Frau Ziegler das Schachspiel in den täglichen Unterricht, um durch und mit diesem ‚Spiel‘ positive Lerneffekte, wie zum Beispiel Motivation, Konzentrationsfähigkeit, Denkfähigkeit, Frustrationsbewältigung, Zielstrebigkeit, Fairness usw. zu schulen. Der dritte Platz ging punktgleich an Lucas Head (ebenfalls aus der Schachklasse), Valentina Alexova und Justin Fischer (3. Klasse). Beim zweiten Spieltag nahmen dann schon 38 Schülerinnen und Schüler der Grundschule teil und hier konnte sich die Viertklässlerin Katharina Bohrer durchsetzen, die alle Partien für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde ebenfalls ein Viertklässler, Raban Jacks, gefolgt von vier punktgleichen dritten Plätzen: Johanna Heich (3. Klasse), Leonie Jung, Jannis Ruhk und Marvin Herbold (jeweils 4. Klasse). Aber auch alle hier nicht genannten jungen Schachspieler und Schachspielerinnen haben ein erfolgreiches und faires Turnier mitgestaltet, bei dem viel gelacht, aber auch viel nachgedacht, geplant und schönes Schach gespielt wurde. Aus diesem Turnier treten nun die Besten (Plätze 1 bis 10) am 31. Januar 2015 als Mitglieder der Schulmannschaften auf dem Bezirksentscheid in Hillesheim gegen andere Grundschulen aus dem Bezirk Trier an, um ihr Können zu beweisen und ihre Schule zu vertreten. Nach den erfolgreichen beiden letzten Jahren, in denen sich jeweils eine Mannschaft der Idarbachtalschule auch für den Landesentscheid qualifizieren konnte, hoffen alle auf eine Fortsetzung der schachlichen Erfolgsgeschichte in dieser Saison. Die ehemaligen Idarbachtaler (nun Heinzenwies Gymnasium) Fabian Schweizer, Simon Rommelfanger, Niklas Leyendecker, Nils Klein und Marius Lang konnten in diesem Jahr den zweiten Platz beim Schulschach-Bezirksentscheid der Gymnasien erringen. Wir gratulieren herzlich und drücken den aktuellen Schulmannschaften der Grundschule Idarbachtal beide Daumen für ihr eigenes Turnier am 31. Januar 2015.

Neben dem Schulturnier konnten die Schülerinnen und Schüler auch in folgenden offenen Turnieren ihre Spielpraxis trainieren und neue schachbegeisterte Freundschaften knüpfen.
Am 19. November 2014 fand am späten Nachmittag von 17 bis 20 Uhr das Lebkuchenblitz für 5- bis 16jährige im Mehrgenerationenhaus Nonnweiler statt. Dort starteten 7 Idarbachtaler. Emil Bleisinger konnte  den Pokal für den 1. Platz mit nach Idar-Oberstein bringen und gewann zudem noch einen Schachcomputer. Doch ging keiner der Teilnehmer leer aus, jedes Kind erhielt an einem schönen vorweihnachtlichen Abend einen Adventskalender und frisch gebackene Plätzchen.
Am 7. Dezember 2014 veranstalteten der Schachclub Idar-Oberstein gemeinsam mit dem Jugendamt das 10. Jugendschachturnier Idar-Oberstein. Teilnahmeberechtigt waren alle SchülerInnen von Grund- bis Berufsschule rund um Idar-Oberstein und Birkenfeld. Den Sonderpokal für den jüngsten Teilnehmer räumte der 7jährige Adrian Schulz aus der Schachklasse der Grundschule Idarbachtal ab. Die Schule wurde insgesamt von 12 Jungs und 3 Mädchen vertreten. Vor Ort konnten wir auch 5 Ehemalige antreffen, die in den letzten beiden Jahren in der Grundschule Idarbachtal das Schachspiel kennengelernt haben und noch immer aktiv an Turnieren teilnehmen. Niklas Leyendecker zeigte sich - wie im letzten Jahr - als bester Spieler der U12. Die U8 wurde komplett von den Schülern der Schachklasse gestellt, die sich hier um die begehrten Pokale  für die Plätze 1 bis 3 stritten.

  1. Ryan Hanson
  2. Nico Dreher
  3. Steward Giss
  4. Lucas Head
  5. Julian Steinbach
  6. Adrian Schulz

Ryan Hanson holte sich gleich noch einen zweiten Pokal als zweitbester Nicht-Vereinsspieler des Gesamtturniers. Gemeinsam mit Yngvar Fastenrath und Nico Dreher gewann er eine Jahresmitgliedschaft im Schachverein. In der U10 holte Rubén Strack (ebenfalls aus der Schachklasse) den Pokal des Drittplazierten. In dieser Spielklasse konnten ebenfalls gut mithalten: Sophia Boschmann (5. Platz), Leonie Jung, Johanna Heich und Pierre Birkenmaier. In der U12 verpasste Katharina Bohrer ganz knapp den Pokal und landete auf dem 4. Platz. Mithalten konnten auch Marvin Herbold, Raban und Rachid Jacks. Dafür konnte Katharina Bohrer den Pokal der Drittplazierten in der separaten Mädchenwertung abräumen und zeigt damit ihr Können nach zwei wesentlich älteren Vereinsspielerinnen mit mehrjähriger Spielerfahrung. Die Grundschule Idarbachtal erreicht mit ihren 7 bis 11jährigen Spielerinnen und Spielern immerhin einen guten 8. Platz in der Mannschaftswertung hinter den umliegenden Gesamtschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen.
Am 14. Dezember 2014 konnte man wieder einmal Idarbachtaler GrundschülerInnen auf einem Schachturnier, diesmal in Kasel bei Trier antreffen. Es waren insgesamt 2 Jungen und 2 Mädchen aus Idar-Oberstein angereist, um Schach zu spielen und sich mit anderen Kindern im Alter von sechs bis zwölf zu messen. Katharina Bohrer legte wieder eine Glanzleistung hin und erreichte den ersten Platz in der U10.